Man sieht nichts, aber wenn man es sieht, sieht es großartig aus

März 9, 2007

Heute gibt es direkt zwei Dinge auf einmal. Aber hübsch der Reihe nach.

Zunächst einmal war ich gestern abend in der Unsichtbar in Köln. Es war einfach nur großartig und ich habe die Zeit wirklich sehr genossen.  Für diejenigen, die nicht wissen worum es geht und zu faul sind, den Link anzuklicken hier eine kurze Zusammenfassung: Die Unsichtbar ist ein „Dunkelrestaurant“, d.h. man wählt im erleuchteten Foyer ein Menü (aus verschiedenen Varianten wie z.B. Geflügel oder Käse oder Vegetarisch) aus, welches allerdings nur metaphorisch beschrieben ist. Ein Beispiel:  Menü „Geflügel“. Die Vorspeise wird dann wie folgt beschrieben: „…zum Appetit holen: Edelgrün, der Hölle entronnen, findet Trost und fruchtige Labsal an kühler Brust“. (Quelle: http://www.unsicht-bar-berlin.de/unsicht-bar-koeln/html/speisen_5.html )

Anschließend kommt das eigentliche Ereignis: Man wird von einem blinden oder sehbehinderten Kellner abgeholt und betritt den eigendlichen Gastraum. Und dort ist es stockdunkel. Man sieht nichts mehr, rein gar nichts und dies bleibt auch so während des Essens. Der Clou: Man lernt bzw. kann nachfühlen, wie Menschen agieren, denen der Sehsinn genommen wurde bzw. die nie ein besaßen. Dafür werden die anderen Sinne ungemein geschärft und man geht auf Entdeckungsreise.

Am Ende des Abends wird man dann wieder aus dem dunklen Gastraum in die Helligkeit zurück gebracht und kriegt präsentiert, was sich hinter den Metaphern der Vorspeise verbarg. Also, das Edelgrün bedeutet….nein, den Spaß will ich an dieser Stelle nicht verderben. :-) Ich wiederhole mich gerne nochmals und sage: Ein wirklich geniales Geburtstagsgeschenk und eine prima Erfahrung, die ich auch gerne wiederhole.

Nun aber noch zum zweiten Teil dessen was ich berichten wollte. Auf der Homepage von Jaguar bin ich gestern auf die offizielle Verlautbarung zum Nachfolger des S-Type gestoßen: Der Jaguar C-XF . Sicherlich, das „C“ indiziert es bereits, es ist „nur“ eine Konzeptstudie für den Nachfolger, der dann vermutlich XF heißen wird. Aber dafür eine um so aufregendere. Die Designsprache lehnt sich stark an den neuen XK an und gibt dem Fahrzeug eine kraftvolle, dynamische Note. Wo die Reise hingeht kommuniziert Ian Callum, Designchef von Jaguar, wie folgt: „Nach einem aufregenden Jaguar drehen sich die Leute um. Sie bleiben stehen und wünschen sich, ein solches Auto zu besitzen. Genau diese Emotionen weckt der C-XF – und die zukünftige Generation von Jaguar Modellen.“  Und damit hat er Recht. Aber nicht nur das Design dieses seriennahen Concept-Cars beeindruckt. Auch sonst hat sich Jaguar eine Menge einfallen lassen. So wurden Lichteffekte beim Starten des Motors ebenso wie die neue Prototypen Technologie „JaguarSense“ integriert. Insbesondere Letztere ist und bleibt ein spannendes Element: Bedienvorrichtungen und auch sogar die Türgriffe bleiben „versteckt“ und fahren erst dann aus, wenn der Anwender über die Sensoren mit den Händen streicht.

Dies und vieles mehr sind also die Impulse die in dem neuen Raubtier auf Rädern integriert werden soll, welches nun auf Kundenfang geht. Ich persönlich würde es Jaguar wünschen, dass dieses gewagte Konzept aufgeht, zeigt es doch Mut zu Innovation und Blick für Ästehtik.


Mein unsichtbarer Freund

März 6, 2007

So langsam werde ich klüger. Aber das liegt nur daran, dass ich endlich die Zeit gefunden habe, mich einmal etwas detaillierter mit meinem Garmin Forerunner auseinander zu setzen. Und was soll ich sagen: Ich bin hellauf begeistert. Aber vielleicht hier an dieser Stelle mal die „harten Fakten“ was er denn so alles zu Stande bringt:

  • Hochempfindlicher SiRFstarIII™ GPS-Empfänger mit sehr schneller Akquisition und stabiler Empfang auch bei schwachem Satellitensignal.
  • Einhandbedienung
  • Großes, graphisches und leicht ablesbares Display, beleuchtbar.
  • Speicherkapazität bis zu 2 Jahren Trainingsdaten (1.000 Runden)
  • Berechung des verbrannten Kalorienwertes.
  • Rundenaufzeichnungen, wie Rundenzeit, Rundendistanz und durchschnittliches Tempo.
  • Automatische Stoppuhr ermöglicht eine automatische Pausenfunktion.
  • Rundenzeitgeber.
  • Akustischer Tempoalarm, wenn ein voreingestelltes Tempo über- bzw. unterschritten wird.
  • Akustischer Entfernungsalarm, wenn die voreingestellte Distanz erreicht ist.
  • Software GARMIN Training Center zur Planung, Analyse und Archivierung der Trainingsdaten.

Quelle: Garmin.de

Und wer wissen will, wie das Ding in Aktion aussieht bzw. was es auf dem Bildschirm von sich gibt, der schaue bitte hier.  Der besondere „Clou“ ist jedoch der „Virtuelle Trainingspartner“.  Auch hier lasse ich Garmin nochmals zu Wort kommen: Mit dem Forerunner 205 haben Sie auch einen virtuellen Trainingspartner zur Seite. Nach Einstellung von Sportart, Tempo, Zeit- oder Streckenvorgabe begleitet Sie dieser auf Ihrer Runde und zeigt Ihnen auf dem Display an, ob Sie im „Soll“ liegen. Ein akustisches Signal informiert Sie über Abweichungen. Natürlich ist mit dem Forerunner 205 auch ein Intervalltraining möglich.

Und genau so einfach wie sich das anhört ist es auch. Auf dem Display  (ok, ist nicht der Forerunner 205 aber inhaltlich ähnlich) erscheint ein kleines Männlein (je nach Farbe erkennt man, ob man hinter oder vor dem Trainingspartner ist) und eine Angabe, wie weit man vor bzw. hinter dem Zielpartner ist. Einstellbar ist jeder Distanz und Zeitwert so dass man prinzipiell jede Form des Trainings anstreben kann bzw. das Gerät sogar im Marathon und ähnlichen Wettkämpfen zur Sicherung einer konstanten Pace einsetzen kann.

Dies werde ich auch direkt einmal beim Paderborner Osterlauf testen. Mal sehen, was dabei herauskommt. Aber immerhin habe ich dann eine gute Ausrede, wenn es mit der Zeit nicht so ganz hinhaut:„Jaa, ich wäre ja schneller gewesen, aber irgendwie war mein GPS nicht richtig eingestellt….“ :-)


Krächtz und Co.

März 1, 2007

Ja, ich lebe noch. Allerdings bin ich arg angeschossen, da mich eine richtig fiese Erkältung erwischt hat. Aber gut, dass geht vorbei. Hoffentlich bald sogar. Ich will ja schließlich meinen Podcast weiter vorantreiben. *Mecker* Und außerdem habe ich eine Menge netter Sachen in nächster Zeit vor. :-)