Und wieder eine Stilblüte für die Überschrift „TheM und der Name“. Dieses mal bin ich
„Herr Schick“
Na dann kann ich mich wohl bei meinem Schneider bedanken!
Und wieder eine Stilblüte für die Überschrift „TheM und der Name“. Dieses mal bin ich
„Herr Schick“
Na dann kann ich mich wohl bei meinem Schneider bedanken!
Wie ich schon in meinem letzten Eintrag gedroht habe ist es nun also soweit: Ich darf nun die neue CD von Bruce Springsteen mit dem vielsagenden Titel „Magic“ mein Eigen nennen. Und daher werde ich nun an dieser Stelle ein paar Worte zu diesem Album verlieren.
Kaum ist die neue Scheibe im CD Player verschwunden fällt eines sofort auf „The boss is back!“ Und das wie schon lange nicht mehr zuvor. Kaum hat die silberne Scheibe die notwendigen Umdrehungen aufgenommen, schon fliegt dem geneigten Hörer der erste Titel „Radio Nowhere“ mit einem frischen Rock n’ Roll Sound um die Ohren, wie er schon lange nicht mehr von Springsteen zu hören war. Nach dem bedrücktem Album „The Rising“ und Experimenten wie „Devils and Dust“ oder auch „We Shall Overcome – The Seeger Sessions“ ist die alte Spielfreude des Boss und der unbeschreiblichen E-Street Band wieder da.
Die Mischung kann nur als gelungen beschrieben werden. Jeder Song trägt die unnachahmliche Handschrift von Springsteen und das beispiellose Arrangement der Band. Wer der Ansicht ist, Springsteens Texte hätten kein Potential zur Lyrik, dem sei der Titelsong „Magic“ empfohlen. Auch mit Kritiken hält sich der Boss nicht zurück, obwohl dies geschickt eingearbeitet ist. So kommt „Last To Die“ freundlich gestimmt dem Zuhörer entgegen, wenngleich es auch ein deutliche Kritik am amtierenden U.S. Präsidenten ist. Als Kontrast dazu die sehnsüchtige Ballade „Long Walk Home“ mit nichts weniger als dem unnachgieblichem Drang nach Melancholie und Resignation“. Als Gesamtwerk ist diese CD ein Spiegel der Rockgeschichte eines Mannes, der sicherlich seine Spuren in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts hinterlassen hat und wird.
Manche munkeln, dass „Magic“ die letzte CD aus Springsteens Feder sein soll. Wenn man nach dem Spruch geht „Man soll aufhören, wenn es am schönsten wäre“, so ist dies sicher ein geeigneter Zeitpunkt. Auf der anderen Seite soll man die Hoffnung nicht aufgeben und so schaue ich einfach einmal, was die Zukunft bringt.
Ich könnte natürlich diesen Eintrag auch mit „Jaaaaa er lebt noch… “ überschreiben. Wäre aber irgendwie zynisch. Sehr zynisch sogar. Aber der Grund darin liegt in etwas Anderem, größerem was meiner Seele doch eine Menge Beschäftigung eingebracht hat.
Zunächst einmal jedoch: He’s back und das zeigt sich in vielen Dingen. Zum Beispiel darin, dass meine Homepage nun komplett überarbeitet ist und meiner neuer Podcast ist nun bereits mit der zweiten Folge online . Das sieht also schon mal recht gut aus, zumal ich nicht gedacht hätte, das ich innerhalb der Zeit sogar schon so viele Ideen und auch Freizeit hätte, dass ich soviel produzieren konnte. Ja, es ist regelrecht merkwürdig: Momentan habe ich mehr Ideen, als ich Speicherplatz und Zeit habe. Aber das ist nun wirklich ein Luxusproblem. Und sollte es mir gelingen, meine Zeit weiterhin so gut zu organisieren, dann könnte es sogar sein *ganzleiseflüstert* dass ich hier sogar noch öfters etwas reinschreibe. *räusper* Nun denn, hoffen wir das Beste.
Ich merke schon, ich drücke mich. Machen wir also weiter mit erfeulichem. The boss is back! Jahuuu! Bruce Springsteen hat ein neues Album herausgebracht. Das Ding nennt sich „Magic“ und als eingefleischter Fan kam ich ja nicht darum, das Ding direkt beim Amazonas zu ordern. Wenn das oben genannt eintrifft, werde ich hier vielleicht sogar eine kleine Kritik hinterlassen. Schaun’ mer mal!
Nun aber zu dem, was mich wirklich bedrückt und betrübt hat. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, doch noch an einem Mitschnitt des SWF3 New Pop Festivals legal käuflich zu erwerben, bin ich auf eine bitter Nachricht gestoßen: Der Grund meiner Suche ist tot!!! Soraya Raquel Lamilla, bekannt unter ihrem Vornamen und eines der größten Talente Kolumbiens ist tot. Diese Nachricht ist sicher nicht neu, für mich war sie es schon. Sie erlag am10. Mai 2006 ihrer Krebserkrankung. Und das, nachdem es ursprünglich so aussah, als hätte sie den Kampf gegen die heimtückische Krankheit gewonnen. Bekannt wurde sie durch Songs wie z.B. „Suddenly“ oder „Stay awhile“. Die Künstlerin, die 2004 den Latin Grammy Award erhielt und vor Ihrer Bekanntheit als Einzeltalent für Größen wie Alanis Morissette oder Sting im Vorprogramm auftrat verabschiedete sich einen Tag vor ihrem Tod via eines Briefes, den Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen ließ. Sie schreibt davon, dass „The road hasn’t always been easy; however, I have learned that when it comes to some things, there is no other choice than to embrace whatever path you are on.“ [Zitat von der Webseite]. Diese Zeilen als einleitendes Fazit im Angesicht der Ausweglosigkeit und eigenen Todes zu schreiben zeugt von einer Größe, die so unendlich unermesslich ist, dass ich nur noch beeindruckt und betrübt zugleich sein kann. Dazu kam ihr unendliches Engagement gegen Ihrer Krankheit und eine Aufklärungskampagne, die sie seit Bekanntwerden Ihrer Erkrankung quer über den südamerikanischen Kontient mit anführte, dass man ihr hierfür hohen Respekt zollen muss. Da mich persönlich vieles meiner eigenen Geschichte mit ihrer Musik verband und verbindet, worauf ich hier im Einzelnen gar nicht eingehen kann und will, ist ihr Tod für mich eine merkwürdige Form des Verlustes, den ich momentan noch nicht richtig zuordnen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass einer Ihrer letzten Wünsche erfüllt wird: „My physical history may come to an end, but I am confident my existence will leave its mark for the future benefit of many women. I am comforted that the light from my life will shine on many more families.“ [Zitat von der Webseite].
Adiós Soraya, resto en paz!