Februar 10, 2008
Hurra, die Sonne scheint!!
Und kaum ist dem so, schon kommen sie alle aus ihren Löchern gekrochen und wandern, fahren Rad oder gar skaten munter durch die Landschaft. So weit, so gut. Finde ich auch ganz toll, wenn die Menschen sich eher an die frische Luft begeben als in der vermieften Bude zu hocken. Worum es mir jedoch geht:
Ein bißchen mehr Rücksicht würde wirklich niemandem schaden. Genau so wie ich es als selbstverständlich sehe z.B. zu bremsen und mich bemerkbar zu machen, bevor ich Leute überhole oder beispielsweise schon weit voraus bremse wenn ich kleine Kinder auf dem Weg sehe frage ich mich, ob es zu viel verlangt ist, das man mir ähnliche Freundlichkeiten entgegen bringt.
Ja, ich kann sehr gut verstehen, dass nicht jeder den Bremsweg eines Inlineskaters einschätzen kann. Einverstanden. Womit ich aber ganz und gar nicht leben kann ist, das z.B. Fahrradfahrer einen ganz bewusst „aufs Korn“ nehmen, frei nach dem Motto „der wird schon verschwinden, wenn ich komme.“ Tut er aber nicht, da das Beamen leider noch nicht erfunden ist.
Anderes Beispiel: Ich rufe nicht zu meinem Spaß und selbst wenn ich bremse wäre es doch wirklich herzerfrischend prima, wenn ich dann irgendwann einmal vorbei dürfte und meine Geschwindigkeit aufnehmen dürfte. Wird mir aber oft nicht gestattet, nein, statt dessen marschiert oder fährt man dann munter in Zweier- oder gar Dreierreihen weiter über den Weg, als wäre meine Bitte um freien Weg nur ein kleiner Gag meinerseits gewesen.
Summa sumarum: Alles was ich will ist nicht mehr, das man gegenseitig Rücksicht nimmt. So haben alle etwas vom schönen Wetter und jeder kann seine Lieblingsart der Fortbewegung fröhnen.
Kommentar schreiben » |
Inlineskating | Mit Tag(s) versehen: Inlineskaten, Rücksicht, skaten, Skating, Sommerwetter, Sonne, Sonnenschein, the M, TheM |
Permalink
Verfasst von themblog
Februar 2, 2008
Ja, das neue Jahr hat begonnen und nun ist es auch schon einen Monat alt. Da fragt sich der geneigte und auch der gerade Leser, ob ich den nichts erlebt habe. Doch, habe ich, allerdings so viel, dass es mir kaum die Gelegenheit lässt, mich kommunikativ mit meiner Außenwelt auseinander zusetzen. Aber mich gibt es noch und ich bin quasi aufgewacht bzw. aufgetaut. Ha, irgendeine Beziehung muss man ja schließlich mit seiner Überschrift pflegen. Aber dazu komme ich noch, sprich der eigentliche Hauptgrund kommt weiter unten.
Doch zunächst einmal zu dem Grund, warum ich kaum an die Oberfläche kommme: Ich habe einen neuen Job (jaha, jetzt kann ich es offiziell verkünden) und muss dafür sehr viel organisieren, da dieser nicht vor meiner Haustüre ist sonder in Süddeutschland, Oberbayern um genau zu sein. Und somit muss ich meinen Umzug in mein neues Domizil in Bad Tölz planen und organisieren und noch nebenbei meiner momentanen Arbeit nachgehen, die Inlinersaison 2008 vorbereiten, meinen Podcast EyePod am Leben halten und, und, und…Nein, ich will nicht jammern sondern nur einen kleinen Einblick in die Dinge geben, die mich momentan behängen.
Aber wie oben ja geschrieben – ich bin noch wach, mich gibt es noch. Und dank dieser ansatzweise intelligenten Überleitung will ich mich meinem nächsten Thema widmen. Ich wollte mal wieder über eine wirklich gute CD plaudern, nämlich „The Awakening“ (Ha, jetzt ist’s heraus, die Zweite!) von Melissa Etheridge. Dieses mal nicht vom Amazonas sondern vom Weihnachtsmann geliefert.
Die Silberscheibe ist schon nach der kurzen Zeit (siehe Lieferdatum!) zu einer meiner Favoriten der Machwerke der guten Frau Etheridge aufgestiegen. Zum einen wären da die eingängigen Melodieführungen, die wirklich ins Ohr gehen und einen kaum noch los lassen. Was dieses Album aber besonders auszeichnet sind die hochintelligenten Texte, welche doch sehr kritisch und ungewöhnlich offen sind. Melissa Etheridge findet eine sehr klare und deutliche Sprache zu den unterschiedlichsten Themen und dies in Kombination mit einem gelungen Arrangement. Anbei ein paar Kostproben gefällig?
And somewhere in your hometown
A girl tries out her best
Maybe she’ll go far
She wants to be a star
So she eats a little less
aus: Map of Stars
A suffering soul on the way to the Kingdom of Heaven
Prayed in the dark, „Death to the infidel“
He strapped all his desperate pain and his faith to his body
And blew them away, blew them away
aus : Kingdom of Heaven
Alles in allem ein Album was man nur als „rund“ bezeichnen kann und ein definitives Wiedererstarken von Melissa nach ihrer schweren Krankheit unterstreicht. Respekt vor dieser Leistung. Hörtipps sind:
- California
- Map of Stars
- Kingdom of Heaven
- Threesome
- All We Can Really Do
Kommentar schreiben » |
TheM berichtet | Mit Tag(s) versehen: Bad Tölz, Etheridge, Martin, Melissa, Melissa Etheridge, Oberbayern, Süddeutschland, Tölz, The Awakening, TheM |
Permalink
Verfasst von themblog